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Pflanz- &. Pflegetipps

Von der Pflanzung bis zum Rückschnitt

Vorkommen:

Die Clematis kommt überwiegend in den gemäßigten Klimazonen Asiens, Amerikas und Europas vor. Es gibt über 200 Arten und einige hundert Sorten.

Pflege:

Clematis sind "Säufer und Fresser"! Sie wollen im ersten Jahr regelmäßig und viel gegossen werden ( aber auf Staunässe achten). Die Düngung sollte im Frühjahr mit einem organischen oder mineralischen Dünger erfolgen ( wir empfehlen Osmocote 8 - 9 Monate - auch unsere Pflanzen werden damit gedüngt).

Clematis-Pflanzung:

  • heben Sie ein 40 bis 50 cm tiefes Pflanzloch aus
  • bei lehmigen oder humosen Böden Sand, Schotter, Kieselsteine oder ähnliches gegen Staunässe einarbeiten
  • bei sandigen Boden etwas Humus oder guten Kompost mit einarbeiten
  • die Clematis austopfen und 5 bis 10 cm (eine Handbreite) tiefer einpflanzen (warum? = siehe Clematiswelke)
  • jetzt noch angießen - fertig (ist es nach der Pflanzung heiß und trocken - den Wurzelbereich noch einige Zeit mäßig feucht halten)

Clematis-Rückschnitt:

  • Gruppe 1: Kein Rückschnitt erforderlich. Falls ja, z.B. wenn die Pflanze zu groß ist, dann sofort nach der Blüte.
  • Gruppe 2: Leichter Rückschnitt im Spätherbst oder zeitigem Frühjahr. Abgestorbene und schwache Triebe entfernen und die restlichen Triebe um ca. 20 cm einkürzen.
  • Gruppe 3: Beim Rückschnitt im Spätherbst oder zeitigem Frühjahr schneidet man die Triebe bis auf 20 bis 50 cm über den Boden zurück.

Ohne einen Rückschnitt werden die Pflanzen mit der Zeit von unten verkahlen!

Unser Tipp zum schneiden:

Wir unterscheiden nur in 2 Gruppen -Frühjahrs- (alpina, montana) und Sommerblüher (The President, Nelly Moser, oritentalis usw.)

Die Frühjahrblüher schneiden wir sofort nach der 1. Blüte und die Sommerblüher im Frühjahr nach dem starken Frost.

Dies ist jedoch nur eine in unserem Betrieb praktizierte Methode um den Rückschnitt der Clematispflanzen zu vereinfachen!

Schädlinge:

Schnecken (fressen gern die frischen Triebe) und Ohrwürmer (fressen die Blütenbblätter - sind aber ansonsten Nützlinge).

Krankheiten:

  • Mehltau: Tritt meistens bei nassen und schwülwarmen Wetter auf ( kann mit Netzschwefel bekämpft werden).
  • Botrytis: auch Krautfäule genannt kann bei langen Regenperioden im Sommer auftreten (kann mit kupferhaltigen Mitteln bekämpft werden).

Clematiswelke:

Die Clematiswelke wird durch verschiedene Pilze verursacht und tritt besonders bei jüngeren Pflanzen auf (schlaffe und welke Blätter, Triebe, Blüten und Knospen). Sollte dies bei Ihren Pflanzen der Fall sein, dann hilft nur noch ein Rückschnitt bis ins gesunde Holz (bitte geben Sie den Rückschnitt in den Restmüll und nicht auf den Kompost - sonst vermehren Sie die Pilze weiter). Meistens treibt die Clematis nach einiger Zeit wieder aus (unbedingt auf Schneckenfraß achten), es kann auch schon mal bis zu einem Jahr dauern.

Unser Tipp:

Pflanzen Sie die Clematis immer bis zu 5 cm tiefer in die Erde - somit kann sie von unten wieder besser austreiben und ist z.B. auch gegen versehentliches abhäckern geschützt.

H I N W E I S :

Bitte beachten Sie, daß zur Bekämpfung von Schädlingen und Krankheiten nur zugelassene Mittel mit zugelassen Geräten angewendet werden dürfen und halten Sie sich bitte genaustens an die Packungshinweise der Produkte!



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